Ackermannbogen

17.06.2016
Ackermannbogen München

Auftritt am Ackermannbogen

 

Zwischen Olympiapark und Schwabing liegt ein Stadtquartier, das sich Ackermannbogen nennt. Ein eigenes Kulturbüro vor Ort veranstaltet jährlich ein Kulturwochenende in der Kulturpassage am Rosa Aschenbrenner-Bogen. Wo so viel Kultur stattfinden soll, werden Kreative gebraucht, die die Bühne beleben und so hat sich Kalonoma der Herausforderung angenommen, erstmals ein dreistündiges Abendprogramm zu gestalten.

Um 19.00 Uhr begrüßt das Moderatoren-Duo Robert und Albert viele bekannte Gesichter und eine neugierige Nachbarschaft, die zuerst von Intended angelockt wird. Laura Leuchs, Gerrit Schwerthelm, Leone Rossetti und obendrein Robert an der Gitarre sind gerade am Ende ihres Sets, als die Technik aussetzt. Ein improvisierter Einsatz von Bastien und seinen Mitmusikanten überbrückt die Probleme am Schaltpult mit Jazz.

Dann können endlich Filme gezeigt werden. Dem ersten Tanzfilm mit Florentine Beyer “Golden Twenties“, folgt die Uraufführung des zweiten, dem Sam abermals einen Soundtrack geschenkt hat. Zum “Musikalischen Opfer” von Katharina spielt er diesen live. Ein paar Jazznummern später, zu deren Unterstützung Marco Ullstein ans Schlagzeug und Franziska Gabriel ans Mikrophon geholt wurden, steht der Film wieder im Mittelpunkt.

Mit “Apayou” und anderen Hommagen schenken 2bert Einblick in ihr Schaffen. Katharina präsentiert “Uniform” und mit “Verkehrte Welt” eine weitere Premiere und Kollaboration mit Bastien.
Als Erweiterung für die Ackermannschaft treten dann noch Marco Ullstein und Juval Hunsinger als atmosphärisches Klavier-Vibraphon-Duo auf, ehe sich der Abend dem Ende neigt.
Eingeleitet mit Katharinas “Certitude” beginnt das musikalische Finale, zu dem sich erneut – diesmal aber planmäßig – ein Jazz-Quintett um Bastien präsentiert. Zu Marius Wankel (dr.), Julian Schmidt (p.), Johannes Schauer (b.) und Mo Werner (git.) gesellt sich dann Georgi Gialamas. Der bulgarischer Beatboxmeister, tritt zum letzten Track in Symbiose mit den Jazzstudenten.
Um 22:00 Uhr ist dann aber Ruhe in der Nachbarschaft und die Akteure des Abends versammeln sich zum Abschlussfoto auf der Bühne, bevor sich schließlich alle vom Acker machen.